Historie

1867 Gründung

Gründung der Landmaschinenfabrik am Rande der Stadt Vetschau.

1938 »Fahrzeug- und Gerätebau GmbH«

Die »Fahrzeug- und Gerätebau GmbH« in Berlin-Hermsdorf übernahm das Werk Vetschau. Es wurde an das Gleisnetz der Deutschen Reichsbahn angeschlossen und begann die Produktion von Flugzeugausrüstungen.

1945 »FAGEB Vetschau« beschlagnahmt

Im März arbeiteten ca. 1.200 Beschäftigte im Unternehmen. Am 19. April wurde die Stadt Vetschau durch die Rote Armee eingenommen und die »FAGEB Vetschau« beschlagnahmt. Am 01. Oktober wurde der Betrieb »FAGEB Vetschau« Provinzialbetrieb der Mark Brandenburg. Das Produktionssortiment umfasste landwirtschaftliche Geräte, Ackerwagen, Haushaltsgeräte, Möbelproduktion, Heizöfen und Reparaturen.

1948 »FAGEB Vetschau« wurde der Industrievereinigung »WB LOWA Görlitz« zugeordnet

»FAGEB Vetschau« wurde der Industrievereinigung »WB LOWA Görlitz« zugeordnet und damit in einen staatlichen Betrieb umgewandelt. Es begann die Fertigung von Baugruppen zur Instandsetzung von Lokomotiven.

1953 Förderwagen für Bergbau

Förderwagen für Bergbau, Industrie und Landwirtschaft wurden ins Programm aufgenommen. Änderung des Firmennamens in »VEB Förderwagenbau Vetschau«.

1958 »VEB Vakuum- und Gefäßbau Vetschau«

»VEB Vakuum- und Gefäßbau Vetschau« wurde Werk II und die »Eisengießerei Wernecke« Werk III.

1964 »VEB Förderwagenbau Vetschau« wurde dem »WB Schienenfahrzeug Berlin«

»VEB Förderwagenbau Vetschau« wurde dem »WB Schienenfahrzeug Berlin« zugeordnet. Schrittweise Sortimentsbereinigung, um sich zu einem Zulieferer für den Schienenfahrzeugbau zu profilieren.

1965 Überleitung der Förderwagenproduktion

Überleitung der Förderwagenproduktion nach Mühlhausen/Thüringen. Man konzentrierte sich auf die Produktion von Drehgestellen für Reisezugwagen. Im Werk II wurde eine Fertigung für Fußbodenroste, speziell für Kühlfahrzeuge, aufgebaut.

1966 »VEB Waggonausrüstungen Vetschau«

Das Werk wurde in »VEB Waggonausrüstungen Vetschau« umbenannt.

1970 Erster Satz kompletter Drehgestelle

Am 02. Januar wurde der erste Satz kompletter Drehgestelle an »VEB Waggonbau Görlitz« übergeben.

1989 Neustrukturierung des gesamten Unternehmens

Öffnung der innerdeutschen Grenze. Es begann die Neustrukturierung des gesamten Unternehmens. Neben dem Neubau wurden auch die Aufarbeitung und Modernisierung von Drehgestellen angeboten.

1990 »Waggonausrüstungen Vetschau GmbH«

Es erfolgte die Umbenennung in »Waggonausrüstungen Vetschau GmbH« als Tochter der »Deutschen Waggonbau AG«. Im Dezember wurde das 25.000. Drehgestell fertiggestellt.

1991 Straßenbahn-Drehgestelle

Das Sortiment wurde um die Aufarbeitung und Modernisierung von Straßenbahn-Drehgestellen erweitert.

1993 Erstmalige Zertifizierung

Die erstmalige Zertifizierung durch TÜV CERT nach DIN/ISO 9001/EN 29001 erfolgte.

1995 Produktion von angetriebenen Drehgestellen

Es begann die Produktion von angetriebenen Drehgestellen (S-Bahn Berlin).

1998 Übernahme durch »Bombardier Transportation«

Übernahme der »Deutschen Waggonbau GmbH« durch »Bombardier Transportation«. Die Fertigung der ersten Niederflurdrehgestelle für Straßenbahnen begann.

2000 Eingliederung ins Werk Görlitz

Das Werk Vetschau wurde als Betriebsteil in das Werk Görlitz eingegliedert.

2001 Schließungsabsichten

»Bombardier Transportation« hegte Schließungsabsichten.

2003 »TransTec Maschinenbau GmbH« gegründet

Das Werk Vetschau wurde an ausländische Investoren verkauft. Am 01. Mai wurde die »TransTec Maschinenbau GmbH« gegründet.

2007 Gesellschafterwechsel

01. Februar – Gesellschafterwechsel und Umbenennung in »TransTec Vetschau GmbH«.

2010 40 Jahre Drehgestell-Produktion

40 Jahre Drehgestell-Produktion in Vetschau (ca. 40.000 Stück).

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